26. Juni 2013

Festival Essentials: The checklist!

Heute startet das berühmte Glastonbury Festival in Somerset/England. Ein Grund für uns, die Festival-Kultur mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Fest steht: Egal welche Musikrichtung für Sie die Richtige ist…egal welches Festival im In- oder Ausland Ihr Favorit ist….es gibt Festival-Situationen die sind für ALLE ziemlich gleich. Zum Festivalstart scheint noch die Sonne, alle genießen die geniale Musik und das gute Wetter. Am nächsten Morgen wacht man(n) dann auf…in einem vor Regen triefenden Zelt und weiß ganz genau: diese Gummistiefel wären doch eine gute Investition gewesen! Damit Ihnen genau das in Zukunft nicht mehr passiert, haben wir die ultimative Festival-Checklist für Sie zusammengestellt. Mit enthalten sind einige Gadgets, die das Festival-Leben erleichtern….

Jedes Festival ist natürlich anders, hat mehr oder weniger Versorgung auf dem Gelände…bessere oder schlechtere Kiosks, Cafes, Duschen und und und. Unsere Checkliste sollte jeden von Ihnen auch für die härtesten Festival-Herausforderungen wappnen.

DIE “DO NOT FORGET” BASICS
Festival Tickets: Neben den obligatorischen Festival-Tickets, sollten alle Tickets welche die Anreise betreffen (Zugticket, Busticket usw.) am Mann sein. Hier bucht man am Besten im Voraus um eine stressfreie Anreise zu garantieren.

Personalausweis/Pass: Sollten Sie ein Festival im Ausland besuchen, ist der Reisepass ohnehin nötig. Aber auch sonst ist ein Personalausweis oder ein Führerschein immer sinnvoll um sich ausweisen zu können. Bestimmte Festivals wie z.B. das berühmte “Glastonbury” in England verwehren den Einlass, wenn der Name auf der Eintrittskarte nicht dem Ausweis gleicht. Vorsicht hier also bei Kartenankauf von Freunden und aus dem Internet: Bestimmte Festivals (wie gerade eben genannt) haben personalisierte Eintrittskarten. Sie könnten also am Eingang eine große Enttäuschung erleben, wenn Sie sich nicht vorher ausreichend über die Regeln des Festivals informieren.

Karte/Wegbeschreibungen
“Gut geplant ist halb gewonnen”…oder “a good start is half the battle”…nach diesem Motto sollten Sie auch bei der Wegplanung vorgehen. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, sollten Sie sich vorher genauestens über die Anreiseroute und die Parkmöglichkeiten informieren. Dies kann auch nur bedeuten: packen Sie Ihr programmiertes Navi ein! Für alle die per Zug oder Bus anreisen: steigen Sie bei der richtigen Station aus um möglichst nahe am Festival anzukommen. Für alle die mit dem Auto angereist sind – merken Sie sich genau wo Sie Ihr Auto geparkt haben. Mit ein paar tausend anderen Autos um Ihr Gefährt herum, sieht das Parkgelände auf einmal ganz anders aus. Idealerweise vor Ort eine Location-Map besorgen und den Standort des Autos so gut wie möglich darauf markieren (diese dann nicht verlieren wenn´s geht).

Bargeld und Karten
Mit Karten ist hierbei nicht ein Stapel Visitenkarten gemeint…dieser ist in der Zeit der Smartphones auch längst überholt. Gemeint ist die Kreditkarte, falls man(n) für cashflow sorgen muss. Bargeldautomaten auf Festivals sind üblicherweise mit sehr langen Schlangen versehen, oft leer und das Geldabheben teuer. Deshalb sollten Sie idealerweise vor der Anreise ausreichend Geld abheben. Dies sollte aber vorsichtig und nie alles an der gleichen Stelle aufbewahrt werden, um Langfingern vorzubeugen.

Schlüssel
Wehe dem, welcher seine Autoschlüssel nach dem Festival nicht wieder finden kann. Eine durchaus bekannte, aber kostspielige Angelegenheit. Auch andere Schlüssel, wie zum Beispiel der Haustürschlüssel gehen auf Festivals gerne verloren….sind ja auch viel zu klein, diese Dinge. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, kommen Sie leider nicht drum herum den Autoschlüssel bei sich zu tragen. Sollten Sie mit der Bahn anreisen…und zudem eine Tendenz zu “Schlüsselverlusten” aufweisen…ist es smart, diesen gleich Zuhause bei zuverlässigen Nachbarn zu lassen. Nichts ist schlimmer, als nach einem Festival-Wochenende verkatert auf den Schlüsseldienst zu warten! 

FESTIVAL-KLEIDUNG “THE BASICS”:
Eine Regenjacke (Poncho) oder wasserdichte Wachsjacke bieten Schutz vor nasskaltem Wetter. Die klassische Barbour-Beaufort Wachsjacke in Oliv ist hierfür perfekt: british-waterproof-Style! Wenn man sich die jährlichen Fotos des Glastonbury-Festivals anschaut, dann weiß man auch warum waterproof so wichtig ist….es regnet gerne mal. Auch lässige Lederjacken sind oft Bestandteil eines guten Festival-Outfits. Denn auch im Sommer wird es bekanntlich in Deutschland und Uk am Abend doch noch recht frisch.

Kommen wir zu den Schuhen: Alles ist erlaubt, aber nur weniges ist praktisch, wenn sich der Festivalboden in Matsch verwandelt. Gummistiefel sind die “ultimative festival solution” wie wir finden. Der Klassiker unter den “Wellies” (Gummistiefel/Englisch) ist der Hunter Balmoral Classic. Gibts leider nicht bei uns, aber zum Beispiel hier. Unerlässlich wie der Gummistiefel für den Festival-Matschboden….ist die Ray-Ban “Aviator” Sonnenbrille für blauen Festivalhimmel und strahlenden Sonnenschein. Dieses Jahr zudem besonders in: Sonnenbrillen in Knallfarben. Apropos Sonnenschein: Eine Cappy oder ein fancy Hut ist immer eine gute Idee. Im Trend ebenfalls: lässige Sommerschals.

Da die Waschmöglichkeiten auf Festivals eher begrenzt sind, sollte man ausreichend trockene T-Shirts, Unterwäsche und eine Ersatzjeans dabei haben. Eine Jeans ist unserer Meinung nach das beste – weil robusteste Beinkleid – für ein Festival-Weekend. Wer gerne viel mit sich herumträgt, kann auch auf eine Cargohose zurückgreifen, da diese viel Stauraum durch zusätzliche Taschen bietet. Ein lässiger Grobstrickpulli oder ein flauschiger Fleecepullover sorgen für die richtige Temperatur an kühlen Sommerabenden, wenn die Sonne längst verschwunden ist. Wichtig: nicht nur Kleidung für die einzelnen Festivaltage, sondern auch für die “cleane” Heimreise einplanen.

GEPÄCK ABC:
Das wohl wichtigste Gepäckstück beim Festival-Camping: Das Zelt.
Altbekanntes Problem beim Festival….ja, ich habe ein Zelt…aber wo?! Damit Sie Ihr Zelt ganz schnell unter all den “Alltagszelten” wiederfinden können, empfehlen wir Ihnen die besonderen Zeltdesigns von “Field Candy”. Passend für einen Männerausflug, aber nicht unbedingt weithin sichtbar, das Zelt “Men Only” in typischem Holzhütten-Design:


Dieses Modell sticht garantiert aus der Masse der Zelte: “Glastocow” von Field Candy bringt Farbe in den Festival-Alltag! Wiederfinden leicht gemacht: Einfach der Kuh folgen!

Die Zelte von Fieldcandy sind übrigens nicht nur hübsch anzusehen sondern auch wirklich robust und absolut Festival-Proof. Wem es aber weniger ums Design geht und mehr um die Schnelligkeit beim Aufbauen…dem können wir Wurfzelte, zum Beispiel von Outwell empfehlen. Der Onlineshop Zelte.de hat eine gute Auswahl an Wurfzelten in verschiedenen Größen und Farben. Der Hersteller Outwell wirbt mit einer Aufstelldauer von nur wenigen Sekunden – einfach ideal….denn wer will schon lange Zelt aufbauen wenn das Festival auf einen wartet!

Es dauert bei einem Festival vermutlich nicht allzu lange bis das Zeltinnere in etwa so aussieht wie auf diesem Bild. Ein Festival-Zelt ist eben nicht allzu ordentlich. Versuchen kann mann´s ja trotzdem!

Kommen wir zu allem was das Zeltinnere so braucht: Allem voran ein Schlafsack. Nun, wenn Sie denn zum Schlafen kommen, dann sollten Sie einen hochwertigen, bequemen Sommerschlafsack dabei haben. Für mehr Bewegungsfreiheit bietet sich ein Deckenschlafsack an. Dieser ist in der Regel rechteckig geschnitten und hat einen Reißverschluss auf beiden Seiten. Geräumige Deckenschlafsäcke sind für sommerliche Temperaturen ideal geeignet und können im Falle des Falles auch komplett geöffnet und als Decke verwendet werden. Ich persönlich empfehle auch noch eine Thermo-Luftmatratze, (wie im Bild) welche das Liegen im Zelt um ein vielfaches bequemer macht! Ebenfalls empfehlenswert: Eine Picknickdecke (mit Waterproof-Isolierung von unten) für das gemütliche sitzen und liegen vor dem Zelt (wenn das Wetter es denn zulässt).

Ein Klappstuhl, welcher sich zu winzigen Maßen von 35 x 14 cm zusammenfalten lässt, eignet sich perfekt, um vor dem Zelt in Ruhe den morgenlichen Kaffee einzunehmen! Damit der Kaffee auch richtig heiß ist, empfehlen wir den “Biolite-Stove“. Wärmt, kocht und lädt nebenbei auch noch Ihr Smartphone! Und das bei der unglaublichen Größe einer Wasserflasche. Ganz heiße Empfehlung!

Eine robuste Taschenlampe ist ein nicht zu unterschätzender Festival-Vorteil. Damit die Batterie nicht ausfallen kann, empfehlen wir eine Taschenlampe mit Dynamofunktion. Wer gerne die Hände frei hat, sollte eine Stirnlampe in Erwägung ziehen.

Ein Regenschirm ist ideal um bei schlechtem Wetter in der Kioskschlange nicht nass zu werden…sollte aber eigentlich aus dem weiteren Festivalgeschehen herausgehalten werden. (nicht wie auf dem Bild hier….) Es ist einfach unerträglich einen Regenschirm, anstatt der Band zu sehen. Besser: Regencape only….dann hat jeder Spass!

Wenn die letzte Musik von der Bühne am Abend verklingt, dann ist ein MP3Player mit guter Playlist angesagt. Tragbare Lautsprecher dazu gibt es viele….aber wenige sind so gut wie der KREAFUNK aFunk.

Ein Schatz um den Sie die meisten bei Regenwetter beneiden werden: Ein schnelltrocknendes Reisehandtuch (ideal mehrere). Extrem leicht, saugstark, geringes Packmaß = perfekt. Wäschebeutel für Schmutzwäsche und Plastikbeutel für jeglichen Müll sollten ebenfalls immer mit auf der Gepäck-Liste stehen. Wer will schon die mit Schlamm verschmutzten Jeans oder Schuhe ohne Schutz in Auto oder Tasche?!

Wer eine Dusche nehmen will ohne die öffentlichen Duschen zu nutzen, kann sich mit einer “Pocket Shower” behelfen. Aus einem kleinen unscheinbaren Neoprenbeutel entfaltet sich ein schwarzer 10-Liter-Wassersack mit dosierbarem Duschkopf.  Die Dusche kann man direkt mit warmen Wasser füllen oder ca. eine Stunde vor dem Duschen in die Sonne hängen. Das Wasser erwärmt sich dann automatisch. Wer sich an die öffentlichen Duschen halten will, dem sei empfohlen: “be an early bird and beat the crowds”….Frühaufsteher entgehen meist dem langen Anstehen und finden noch relativ saubere Duschen vor. Das zum Duschen auch ein Shampoo gehört, brauchen wir an dieser Stelle glaub ich nicht zu erwähnen.

Erste Hilfe & Medikamente/Vorsorge
Ein erste Hilfe Set sollte immer mit am Mann sein. Eine günstige Variante für unter 10 € bietet Tatonka. Für Kopfschmerzen aller Art dürfte eine Packung Aspirin oder Paracetamol helfen – einpacken nicht vergessen! Für die sonnigen Festivalmomente sollte man unbedingt eine gute Sunlotion dabei haben! Insektenspray ist hilfreich, aber kein muss – kommt darauf an auf welchem Festival Sie sich befinden.

Extras
(die keiner Beschreibung bedürfen…)
Sturmfeuerzeug und/oder Streichhölzer – Taschenmesser – Flaschenöffner – Wegwerf Besteck – Wegwerf Teller (Umweltfreundlicher ist natürlich die Nicht-Eingweg-Variante) Kochequipment – Partygrill – Grillbesteck – alles was auf den Grill soll – Getränke

Wir hoffen dieser Artikel hat Ihnen Spaß gemacht und rüstet Sie perfekt für die anstehende Festival-Saison! Haben wir was vergessen? Welches Festival im In- und Ausland ist Ihr Favorit? Wir freuen uns schon auf Ihre Kommentare!

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