19. Januar 2016

Wie kleide ich mich im Büro? Justus, geh her!

Wir haben mal wieder eine Emailanfrage bekommen, diesmal von Justus. Er ist kurz davor sein TUM-BWL Studium abzuschließen und hatte folgende Frage an uns: Wie soll Mann sich in seinem Beruf kleiden? Natürlich helfen wir Dir, Justus, also geh her …

Zu viele junge Männer starten ins Berufsleben, ohne die geringste Ahnung zu haben, wie man sich anzieht. Das muss sich ändern! Macht Euch frei von Muttis Meinung. Vieles sieht eben doch nicht so „fesch“ aus.

Sich gut anzuziehen ist der erste Schritt in ein professionelles Berufsleben. Als Kreativer arbeitest Du natürlich in Jeans und T-Shirt, wenn es dann aber darum geht, die tolle große Firma im Pitch zu überzeugen, solltest Du nicht aussehen als hättest Du dich herzlos im Kleiderschrank Deines Vaters gewälzt.


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Eines wollen wir jedoch klarstellen. Sich professionell zu kleiden wird nie ausreichen. Wenn du danach trotzdem Worttetris spielst, wird dir auch der schönste Dreiteiler nichts helfen. Kleider machen Leute, aber es gibt genügend gut angezogene Männer, die mit der Prämisse „Hauptsache der Kiefer wackelt“ in ein Gespräch zu gehen scheinen. Mit einer Eloquenz können wir Dir nicht helfen, mit der richtigen Kleidung sehr wohl.

Der erste Eindruck zählt und den macht man unter anderem mit seiner Kleidung. Viele Leute erzählen eine Geschichte über sich, bevor sie überhaupt ein Wort gesprochen haben. Rudis letzte Diät erkennt man z.B. an seinem viel zu großen Anzug.

Mit sauberer und gut passender Kleidung wirst Du überall auf der Welt ernster genommen und wirkst sofort professioneller. Hier sind 8 Tipps, wie Du dich im Job besser anziehen kannst.

#1: Deine Füße sind wichtiger als Du denkst:
Schuhe sind der erste Schritt (höhö) zum richtigen Outfit. Für alle, die noch nie mehr in Ihre Schuhe investiert haben: Ihr werdet 2/3 Eures Tages in diesen Schuhen verbringen. Es lohnt sich hier etwas mehr für wirklich gut hergestellte Schuhe auszugeben. Diese Schuhe werden Euch lange begleiten und sind eine lohnende Investition. Ab und an ein wenig säubern und gelegentlich polieren, mehr ist es nicht. Und Justus merk Dir eins, nur weil der Schuh von einer teuren Marke ist, ist er nicht zwingend von hoher Qualität.

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#2: Zieh dich reifer an:
Du kreuzt immer noch mit der ach so coolen Hose aus deiner Studienzeit im Büro auf und wunderst Dich über die Blicke? Du wirst dementsprechend als ahnungsloser Student wahrgenommen. Schwimm’ gegen den Strom und kleide dich ein wenig reifer. Du brauchst ja nicht in Opaklamotten auftauchen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, deinen Kleiderschrank auszusortieren, oder zumindest unter der Woche einen großen Bogen um Sachen wie Jeans Shorts, alles was Löcher hat und Cargo-Hosen zu machen.

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#3: Lass Fashion Trends Fashion Trends sein:
Fashion Trends verändern sich zu schnell, um seinen kompletten Kleiderschrank nach ihnen auszurichten. Die meisten jungen Männer haben einfach nicht das Budget, sich jede Saison mit der angesagten Hosenform auszustatten. Also Vorsicht mit Hosen, die nur eine Saison lang tragbar sind. Alle Trendgurus können ihre Basics natürlich immer um ein paar angesagte Teile ergänzen.

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#4: Hegt und pflegt Eure Kleidung:
Im Allgemeinen haben junge Männer, die ins Berufsleben starten wenig Geld. Das heißt, Du musst so viel wie möglich aus Deiner Kleidung rausholen. Du wirst gute Bügel für Deinen Anzug, richtig eingestellte Schuhspanner und einen guten Draht zu Deiner Waschmaschine brauchen. Aus vielen Anzügen lässt sich noch einiges rausholen, wenn man sie richtig pflegt.

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#5: Ein guter Anzug ist Pflicht:
Egal, was Du in Deinem Leben machst, Du wirst irgendwann einen anständigen Anzug brauchen. Wenn Du in einem Arbeitsumfeld arbeitest, in dem man jeden Tag einen Anzug tragen muss, rentiert es sich mehr als nur einen guten Anzug im Schrank zu haben. Falls Du jedoch nur ab und zu einen Anzug brauchst, empfehlen wir Dir einen klassischen Anzug. Egal ob einer oder mehrere Anzüge, falls Du ihn von der Stange kaufst, nimm Dir die Zeit und das Geld und lass den Anzug noch anpassen. Oft muss noch ein Ärmel gekürzt oder ein Hosenbein verlängert werden. Diese Kleinigkeiten machen einiges aus!

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#6: Fang mit weißen und blauen Hemden an:
Weiße und blaue Hemden sind das Rückgrat eines guten Kleiderschranks. Das liegt wohl auch daran, dass 90 % der weltweit verkauften Shirts weiß oder blau sind. Diese Hemden passen einfach zu den meisten Farben und Stoffen und stehen den meisten Hauttypen. Dadurch dass diese Shirts so beliebt sind, gibt es sie auch in vielen verschiedenen Größen und Schnitten. Hier lohnt es sich immer, eins im Schrank hängen zu haben.

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#7: Eine dunkle und schmale Jeans sollte in Deinem Schrank nicht fehlen:
Jeans-Styles ändern sich permanent: Löcher, acidwashed, stonewashed, bootcut, weites Bein, niedriger Schritt, skinny und baggy. Keep it simple und bleib einfach bei einer schmaler geschnittenen Hose in einer dunklen Farbe ohne Waschung und Löcher. Du kannst sie mit einem ebenfalls schmalen Shirt anziehen, oder mit einem Hemd und einem Sakko aufpeppen.

FOTO KNORR 09

#8: Jeans sind nicht alles:
Chinos sind immer eine gute Alternative zur Jeans und lassen dich schicker aussehen. Sie sind unter jungen Leuten nicht so verbreitet, was Dich noch mehr herausstechen lässt. Im Sommer wirst du ein riesen Fan von Chinos werden, denn sie sind um einiges leichter, was bei warmem Wetter immer praktisch ist.

Ihr habt auch eine Frage rund ums Thema Mode? Dann schreibt uns einfach an t.klaesner@hirmer.de. Wir freuen uns auf Eure Fragen.

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