21. April 2015

Mode Wiki: Das Sakko und wie Man(n) es richtig trägt

Das Sakko ist des Mannes bester Freund. Wenn Ihr es mit Bedacht auswählt, können sehr lange Freundschaften entstehen, denn mit dem richtigen Sakko an seiner Seite sieht man immer gut angezogen aus. Natürlich unterliegen aber auch Sakkos Trends! Lest weiter, um zu erfahren, mit welchem Sakko Ihr auf der richtigen Seite seid.

Sakkos und Trends? Das klingt für viele nicht vereinbar. Aber auch die klassische Herrenmode unterliegt Trends. Der Doppelreiher erfreut sich heute immer größerer Beliebtheit, das übliche einreihige Design mit zwei oder drei Knöpfen ist allerdings nach wie vor das populärste. Da Man(n) aber nicht jeden Trend mitmachen muss, bieten wir in unserem Sortiment alle Sakkoformen an, vom einreihigen Zwei-Knopf-Sakko bis hin zum ächtknöpfigem Doppelreiher.

Einreihige Sakkos

Bei Sakkos unterscheidet man generell zwischen einreihigen und doppelreihigen Sakkos. Einreihige Sakkos haben – wie der Name schon erahnen lässt – nur eine Knopfreihe. Doppelreiher haben zwei. Einreihige Sakkos gibt es heutzutage meist nur noch mit zwei oder drei Knöpfen.

Das Zwei-Knopf-Sakko

Das Zwei-Knopf-Sakko ist der perfekte Allrounder. Es ist weder zu modisch noch zu bieder, daher wird es gerne im Business- als auch im Freizeitbereich getragen. Mit einer spannenden Kombination aus Einstecktuch, Krawatte und Accessoires könnt Ihr Eurem Sakko noch eine persönliche Note verleihen.

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Doch Achtung beim Knöpfen: ein Fehler, der oft gemacht wird, ist, dass beide Knöpfe geschlossen werden. Ihr solltet unbedingt darauf achten, dass Ihr immer nur den oberen Knopf schließt. Dieser wird auch erst kurz bevor man sich hinsetzt wieder geöffnet. Offen solltet Ihr das Sakko nur in Eurer Freizeit tragen. Bei dieser Sakkoform sind Euch keine Grenzen bei den Kombinationsmöglichkeiten gesetzt. Sie passt zum T-Shirt genauso wie zum Hemd, z.B. mit Haifisch- oder Kentkragen.

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Sakko: Hackett
Hemd: Stenströms
Krawatte: Roda
Einstecktuch: Roda

Das Drei-Knopf-Sakko

Dieses Sakko ist die klassischste Form unter den Sakkos. Hier gibt es wieder zwei verschiedene Arten: das Drei-Knopf-Sakko mit rollendem Revers und mit normalem Revers. Auf unseren Bildern seht Ihr das Sakko mit rollendem Revers. Hier spricht man auch von einem Zweieinhalb-Knopf bzw. vom verdeckten Drei-Knopf.

Beim normalen Revers wird der oberste und der mittlere Knopf geschlossen, der untere bleibt immer offen. Beim rollenden Revers darf der obere Knopf auf keinen Fall geschlossen werden, da er nur pro forma da ist.

Das Drei-Knopf Sakko wird sowohl im Business- als auch im Freizeitbereich getragen. Für Hemden gilt hier das gleiche wie beim Zwei-Knopf-Sakko: Ihr habt freie Wahl beim Kragen.

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Sakko: BOSS
Hemd: Stenströms
Krawatte: Stenströms
Einstecktuch: Eton

Der Zweireiher

Diese Sakkoform ist momentan voll im Trend. Wer ein Doppelreiher-Sakko trägt, möchte ein modisches Statement setzen. Derzeit sind sportlich taillierte Schnitte angesagt.

Viele Männer meinen, dass ein Zweireiher ihre Schultern breiter erscheinen lässt. Das in der Regel steigende Revers verläuft quer über den Oberkörper und betont die Silhouette. Diese Wirkung erzielt Man(n) aber nicht immer. Es hängt vom jeweiligen Design des Sakkos ab, wie z.B. von der Position der Knöpfe.

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Beim Zweireiher solltet Ihr die mittleren Knöpfe immer schließen. Der untere Knopf kann offen getragen oder geschlossen werden. Wichtig ist nur dass der Zweireiher an sich niemals offen getragen wird! Aber auch hier gibt es modische Einflüsse, nach denen ein zweireihiges Sakko sportlich kombiniert auch offen getragen werden kann. Hierbei ist zu beachten, dass dies aus dem Oversize-Trend kommt.

Im Business-Alltag sollte man zum Zweireiher auf keinen Fall T-Shirts oder Sweatshirts kombinieren. Bei Hemdkragen ist hier inzwischen alles erlaubt. Die sportlich kombinierte Freizeit-Variante geht natürlich auch mit T-Shirt oder Sweatshirt.

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Sakko: Hackett
Hemd: Eterna
Krawatte: Roda
Einstecktuch: Roda

Wir hoffen, dass wir Euch inspirieren konnten. Besucht uns im Hirmer-Stammhaus in der Kaufingerstrasse 28, München oder online auf: www.hirmer.de

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