30. Juni 2014

Welche Uhr passt zu welchem Style?

Ob Strand, Büro oder Fitnessstudio: Die passenden Accessoires machen ein Outfit erst perfekt. Für die Herren der Schöpfung gehören dazu Schuhe, Schmuck, Gürtel und vor allem die passende Uhr. In den vergangenen Jahren erfreuen sich hochwertige mechanische Zeitmesser einer immer größeren Beliebtheit. Sie unterstreichen den Charakter ihres Trägers, heben ihn von der Masse ab und setzen ein individuelles Statement. Unsere Gastautorin Julia Albrecht erklärt, mit welchen Modellen Sie Ihre Outfits optimal ergänzen können.

Die richtige Uhr an sommerlichen Tagen

Gerade im Sommer tragen wir am liebsten leichte Kleidung in hellen Tönen, z. B. luftige Chinos und Shirts. Besonders schön sind die neuen gemusterten Hemden und Bermudas von Polo Ralph Lauren oder Tommy Hilfiger. Hochwertige Zehensandalen, Segelschuhe oder leichte Sneakers machen das Outfit komplett. Wer es dabei nicht allzu bunt mag, kann sich in diesem Jahr an die Farben Schwarz und Weiß halten – ein Trend, der auch vor der Uhrenbranche nicht halt gemacht hat. Bereits seit einigen Jahren sind schwarze Zeitmesser regelrechte Dauerbrenner. Schwarz ist das Multitalent unter den Farben und lässt sich optimal mit bunten Tönen kombinieren. Sportliche Uhren wie die Davosa Ternos Diver oder die Revue Thommen Sport Pioneer sind das i-Tüpfelchen auf legerer Sommerkleidung. Wer seine Black Beauty auch im Büro tragen möchte, sollte eher zurückhaltende Varianten wählen. Hier eignen sich flache Modelle, die leicht unter den Hemdsärmel rutschen. Wem die Farbe Schwarz zu düster ist, raten wir zum Gegenteil: Sehr modern sind aktuell weiße Uhren, die mit der Sonne um die Wette strahlen. Sie harmonieren wunderbar zu moderner Streetwear und Denim. Gerade für Sonnenanbeter eignen sich weiße Uhren besonders, denn sie reflektieren die Strahlen optimal und werden deshalb nicht so schnell warm. Weiße Zeitmesser spielen häufig mit einzelnen Bestandteilen aus Keramik oder sind vollständig aus dem Hightec-Material angefertigt. Die Firma Rado ist hier der absolute Vorreiter. Schöne sommerliche Modelle gibt es auch von Bruno Söhnle Glashütte oder Hublot.

Bereit für den Sandstrand?

Wer einen Strandurlaub plant und auch zwischen Liege und Ozean den zeitlichen Überblick behalten möchte, sollte sich unter den Taucheruhren umschauen. Sie halten Druck und Belastungen in der Wasserwelt spielend stand und unterstreichen eine sportliche, männliche Persönlichkeit. Zu den beliebtesten Taucheruhren gehört die Omega Seamaster, die James Bond bei zahlreichen seiner Missionen begleitete und heute Kultstatus erlangt hat. Schon in der Romanvorlage von Ian Flemming hatte 007 ein Faible für hochfunktionale und elegante Uhren, er trug allerdings im Allgemeinen die Marke Rolex. So legt sich Sean Connery in der ersten Verfilmung des Agentenspektakels  “James Bond jagt Dr. No” eine Rolex Submariner ans Handgelenk. Bis heute hat sich das Design des Taucheruhrenklassikers nicht grundlegend verändert. Ein wichtiges Detail dürfte jedoch gerade Strandliebhaber interessieren: Mittlerweile ist die Lünette der Rolex Submariner, d. h. der Ring um das Ziffernblatt,  aus Keramik gefertigt. Das Material ist so hart und kratzfest, dass selbst zwei Wochen Sandstrand ihm nichts anhaben können.

Die Uhr für´s Leben

Eine schöne und hochwertige Uhr ist auch immer eine Investition in die Zukunft. Idealerweise begleitet sie ihren Träger ein Leben lang und wird von Generation zu Generation weitergegeben. Daher möchten sich viele Uhrenliebhaber bei der Wahl des richtigen Zeitmessers nicht an Trends orientieren, sondern an klassischen Werten und Vorlieben. Ein Modell, das sich zu jeder Gelegenheit elegant kombinieren lässt, ist die Rolex Datejust. Ihre Geschichte reicht zurück bis in das Jahr 1945, als sie als weltweit erste Uhr mit automatisch wechselnder Datumsanzeige auf den Markt gebracht wurde. Seither modernisieren die Rolex-Designer das Modell nur sehr vorsichtig, sodass es von einer Aura der Zeitlosigkeit umgeben wird. Ihre schlichte und klare Optik macht die Uhr zum optimalen Begleiter für festliche Anlässe und Business-Meetings. Für den etwas kleineren Geldbeutel gibt es auch hochwertige Anzuguhren von Askania oder Nomos Glashütte. Wer es sich etwas sportlicher wünscht und zugleich auf ein bewährtes Modell setzen möchte, dem legen wir die Omega Speedmaster ans Herz. Als erste Armbanduhr auf dem Mond trägt sie heute den liebevollen Beinamen “Moonwatch” und gehört zu den beliebtesten Modellen aus dem Hause Omega. Übrigens: Die Omega Speedmaster begleitet die Astronauten auch heute noch bei ihren Weltraumerkundungen. Dann wird sie an einem 64 Zentimeter langen Armband über dem Raumanzug getragen. Wir meinen allerdings: Auch zum lockeren Sakko oder dem angesagten Denim-Style macht die „Moonwatch“ eine hervorragende Figur.

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